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Mit einer Jubiläumsschrift für einen Freund und einem großformatigem Katalog für einen Landschaftsmaler fing es an. Aber schon bald erschien das Bändchen „Toskana” mit Aquarellen, Zitaten und eigenen Texten, vor allem Kurzgedichten in der Form der japanischen HAIKU. Der Din-A4-Tintenstrahldrucker gab dann das Format vor. Um eine Fadenbindung herstellen zu können, mußte das Blatt einmal gefaltet werden. Also Din A 5. Die Pappdeckel für den Einband wurden mit Buchbinderleinen bezogen, Rücken und Titel aufgeklebt und fertig war das Buch.
Inzwischen haben die kleinen Bücher nicht nur viele Freunde gefunden, wir haben sie auch in Inhalt und Form weiterentwickelt. Der Titel läßt sich auf das Leinen drucken, der Druck selbst erfolg nun auf zwei Laserdruckern und kann ab einem bestimmten Umfang auch kommerziell hergestellt werden. Mehr als 50 Publikationen entstanden in den letzten acht Jahren. Vor allem Künstler fragen nach den Möglichkeiten und Kosten solcher Bücher. Entweder hat sich noch niemand gefunden, der einen mehrere Tausend Mark teuren Katalog für sie druckt, oder sie haben einfach Spaß an der Idee.
Rechnet sich das denn? Bislang wurden alle Auflagen kostendeckend verkauft und für Autoren – Maler wie Dichter – blieb auch noch etwas übrig. Denn berechnet wird im wesentlichen das Verbrauchsmaterial, die Arbeitszeit gibt es mehr oder weniger gratis. So kosten die Bändchen mit einem Umfang von rund 60 Seiten und 20 Farbdrucken etwa 18 Euro „im Einkauf”. Wenn Künstler sie mit Signaturen, Druckgrafik oder gar Handzeichnungen versehen, steigt der Wert natürlich beim Verkauf beträchtlich und der Käufer zahl etwas mehr als sonst für einen Blumenstrauß. Noch Fragen? Wir freuen uns über jede Mail. Die Adresse steht am Fuß der Seite.
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