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Es ist schon erstaunlich, was Robert Lochner in diesem schmalen, aber inhaltsreichen Buch zu berichten weiß. Da bricht die Republik von Weimar zusammen. Der Nationalsozialismus errichtet in Deutschland seine Diktatur. Die Welt wird durch einen verheerenden Krieg durcheinander gewirbelt...Da zerfallen Reiche und Machtstrukturen brechen in sich zusammen. Danach wird die Welt neu geordnet, offenbar für längere Zeit. Und auch diese Ordnung zerfällt Jahrzehnte später. Abermals in etwas Neues. Etwas, das vorher nicht für möglich gehalten wurde....Und in der Mitte dieses weltpolitischen Tohuwabohu steht das Brandenburger Tor. Und vor ihm Robert Lochner, ein Amerikaner in Berlin. Er stand da, als am Abend des 30. Januar 1933 die Kolonnen der nationalsozialistischen SA ihrem Führer Adolf Hitler huldigten...Robert Lochner ist dabei, als Berlin gespalten wird, zuerst administrativ und später durch die Mauer. Und auch als John. F. Kennedy am 23. Juni 1963 nach Berlin kommt...Und er wird – wie selbstverständlich – im November 1989 da sein, wenn diese Mauer in sich zusammenfällt. Wenn Berlin wieder eine Stadt ist.
Klaus Schütz, ehem. Regierender Bürgermeister von Berlin
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