ZUM FÜRCHTEN WAR

ALLES ZU FURCHTBAR

 Bilder und  Fotos

zu Gedichten von

August Stramm

Die “Tropfblut”-Gedichte von August Stramm sind nicht nur ein herausragendes Beispiel für die Lyrik des deutschen Expressionismus, sondern auch ein Dokument eines furchtbaren Krieges, des ersten Weltkrieges, der bis heute von den Nationen nicht verarbeitet zu sein scheint. Deshalb unternimmt dieser Band den Versuch, die Gedichte Stramms mit den Fotos von H.-A.Goldbeck-Löwe, die er als 17jähriger aus den Schlachtfeldern in Flandern schoß, und den Bildern des Malers Harald Wolff generationenübergreifen zu verbinden.

Werttod

Fluchen hüllt die Erde

Wehe schellt den Stab

Morde keimen Werde

Liebe klaffen Grab

Niemals bären Ende

Immer zeugen jetzt

Wahnsinn wäscht die Hände

Ewig

Unverletzt

Vernichtung

Die Himmel wehen

Blut marschiert

Marschiert

Auf

Tausend Füßen

 

Die Himmel wehen

Blut zerstürmt

Zerstürmt

Auf

Tausend Schneiden....

 

Wunde

Sterne fallen

Der Weltraum tastet

Schauder brausen

Wirbeln

Einsamkeiten

Nebel

Weinen

Ferne

Deinen Blick

Der 17 Jahre alte Gymnasiast (links)

 rückt ein, der Dichter steht stramm...

zur Lesung

Kontakte und Bestellungen: edition@goldbeck-loewe.de oder H.- G. Goldbeck-Löwe, Falkenhausenweg 39, D-12249 Berlin

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