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„Hast Du mal einen Fleischerladen gesehen, in dem geschlachtete Menschen zu Kauf liegen?“ Fast um den Verstand gekommen beschrieb der expressionistische Dichter August Stramm als Major der Reserve in Gedichten und Briefen an Nell und Herwarth Walden, den Herausgeber des „Stum“, seine Erlebnisse im Krieg in Flander 1915. Der gerade 18 Jahre alte Kanonier H. –A. Goldbeck-Löwe fotografiert Monate später dieses „Schlachthaus“ an der Somme. 90 Jahre später benutzt der Maler Harald Wolff seine abstrahierende Bildsprache, um einen Ausdruck für das Grauen zu finden. Die Ausstellung der Bilder und Fotos wurde ergänzt durch neue Texte und vertonte Gedichte der Enkel des Fotografen: ein Brückenschlag zwischen den Generationen, der Versuch zu verstehen angesichts immer neuer Kriege.
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